Unser Konzept
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Was uns von anderen unterscheidet

 

In vielen Reitschulen sind die -für die Kinder meist viel zu großen- Pferde schon fertig gesattelt und getrenst. Das Kind braucht sich nur noch daraufzusetzen und es geht nur in die Halle zum Unterricht. Wo bleibt der Spaß und die Verantwortung für und mit dem Freizeitpartner Pferd? Die Kinder sollen das Pferd als Partner und nicht als Sportgerät erleben dürfen. Im Reitunterricht herrscht oft ein "rauer Ton" oder der Leistungsdruck ist zu hoch. Einer will oder ist besser als der andere, oder meint es zu sein.

 

Das Pferd vor dem Unterricht putzen? Dafür ist keine Zeit vorgesehen, es sei denn, man hat sein eigenes Pferd und reitet im Unterricht mit. Aber meistens übernimmt man ein Pferd aus der vorherigen Reitstunde oder es steht schon fertig da. Das Pferd ist müde, oft auch abgestumpft. Es läuft seine Runden hinter den anderen her und kennt alle Befehle schon im Schlaf. 

 

Ebenfalls werden dort oft erst Kinder ab 8 Jahre Unterrichtet. Die können dann auch schon alleine "Draufsitzen". 

 

Hier ist der Punkt, an dem wir ansetzen - wir nehmen Kinder ab 3 Jahren. In familiärer Atmosphäre erleben die Kinder verschiedene Bereiche. Unsere Ponyspiele bringen nicht nur Spaß, sondern schulen auch das Gleichgewicht, die Motorik, die Konzentration und den Teamgeist. Und das Selbstbewusstsein steigt, da man ja lernt mit so einen großen Tier umzugehen.

 

Es gibt keinen Leistungsdruck, denn jedes Kind ist individuell und wir gehen darauf ein. So entsteht nicht das Gefühl von "Das kann ich aber nicht". Hat das Kind vielleicht vor einer Übung Angst, stehen wir daneben. Und die Kinder lernen auch sich gegenseitig zu helfen und so Verantwortung zu übernehmen.

 

Es sind alle Kinder willkommen, die das Pony bewusst erleben möchten und wollen. 

 

Deswegen unterscheiden wir uns von anderen "Reitschulen".

 

Unsere Ponys leben außerhalb des Unterrichts im Herdenverband in einem 5 Sterne Laufstall (ausgezeichnet durch die LAG- Laufstall-Arbeitsgemeinschaft, www.lag-online.de) sowie großzügigen Weiden und dürfen ihr eigenes selbstbestimmtes Leben führen. Sie werden nicht in praktischen und platz.-/arbeitssparenden Boxen aufbewahrt, bis zum nächsten Einsatz.

 

 

Gleichgewicht und Motorik

 

 

Unter Motorik ist ein Bewegungsverhalten zu verstehen, bei dem der Körper des Kindes versucht, sich den Schwerpunktveränderungen anzupassen.

 

Der Schwerpunkt des Kindes muss in jeder Bewegungsphase mit dem Schwerpunkt des Ponys übereinstimmen. Dies stellt hohe Anforderungen an den Gleichgewichtssinn des Kindes.

 

Ein heranwachsendes Kind, bei dem die motorische Funktion noch heranreift, erhält durch das Reiten Impulse für die körperliche Entwicklung.



Verhaltensregeln erlernen und Verantwortung übernehmen

 

Der Mensch hat sich das Tier zu seinem Helfer und Freizeitgestalter gemacht und es in vielerlei Hinsicht von sich abhängig gemacht. Die Begegnung mit dem Tier, bei uns mit dem Pony, gibt dem Kind das Gefühl sozialer Verantwortung.

Ganz schlicht beginnt die Erkenntniss, dass ein Pony behandelt werden will und muss, wie es seinem Naturell entspricht.

Das Kind muss lernen Verhaltensregeln zu beachten und dem Pony klare Grenzen setzen.

Dabei lernt das Kind, geduldige Konsequenz, Selbstbeherschung und Fähigkeiten sich auf andere Lebewesen einzustellen.

Das Pony zeigt durch sein Verhalten, wenn die Grenze durch Unachtsamkeit oder durch Rücksichtslosigkeit gestört wird.

Kinder, die diese Erfahrung erleben dürfen, werden bereichert und lernen Regeln im sozialen Miteinander zu beachten.

 

"Kinder lernen im Umgang mit dem Pony, die gesellschaftlichen Grundregeln einzuhalten und die soziale Verantwortung zu übernehmen."